e8-graph;

Lernmethoden und
Lernhilfen

Inhaltsverzeichnis


  1. Schachbrett-Lernen
  2. Schummelzetteltrick
  3. Wiederholungen


  1. Lerntechniken - Inhaltsverzeichnis




Schachbrett-Lernen

Siehe auch: Zeitrahmen | Wiederholungen

Beim Lernen von mehreren verschiedenen Themengebieten sind Pausen oft schwer unterzubringen, hier kommt das Schachbrett-Lernen zum Einsatz.


  1. Dabei folgen aufeinander verschiedene Lernblöcke die jeweils für etwa 10-15 Minuten durchgenommen werden
  2. der Lernblock der als nächstes durchgenommen wird, sollte sich dabei zum vorherigen möglichst deutlich im Themengebiet/Fach unterscheiden. D.h. bspw., das auf einen Lernblock mit Vokabeln einer mit Mathematik folgt, auf welchen dann z.B. Biologie und dann Wirtschaftskunde folgen.
  3. Sobald man wieder bei einem durchgenommenen Thema landet folgt eine kurze Wiederholung des bereits gelernten und erst dann geht man weiter im Stoff.


Zusammengefasst: Den Lernstoff verschiedener Themenbereiche in kleine Blöcke aufteilen und den (möglichst abwechslungsreichen) Ablauf der einzelnen Lernblöcke festlegen.



Das Konzept für dieses schachbrettartige Vorgehen liegt darin begründet, das dass im Gehirn bei zwei völlig unterschiedlichen Bereichen ganz verschiedene Gruppen von Nervenzellen nutzen muss – es efreut sich sozusagen an der Abwechslung.

Bei zwei ähnlichen Bereichen hingegen nutzt es deutlich mehr verwandte Nervenzellen zum Erinnern – und dabei langweilt es sich dann wesentlich mehr. Und weil das Gehirn Spaß an der Abwechslung hat, lernt es durch die möglichst unterschiedlichen Reize wesentlich effektiver. Dadurch kann das Einprägen mithilfe des „Schachbrett-Lernens“ im besten Fall so Reibungslos ablaufen, als würde man nach jedem Lernblock eine Ruhepause einlegen.


[zum Index]


Schummelzetteltrick


  1. Alle wichtigen Informationen werden, übersichtlich dargestellt, stichwortartig auf ein A4-Blatt geschrieben.
  2. Am nächsten Tag werden die Informationen wiederholt und anschließend auf einen A5-Zettel geschrieben - weniger wichtige Informationen weglassen.
  3. Am darauf folgenden Tag abermals wiederholen und die Informationen anschließend auf einen A6-Zettel Notieren.
  4. Am nächsten Tag (vor der Prüfung) und nach der letzten Wiederholung der zuammengefassten Informationen, einen Mini-Schummelzettel schreiben.
Am Tag der Prüfung wird der Zettel nicht mehr benötigt!


[zum Index]


Wiederholungen

Siehe auch: Schachbrett-Lernen | Zeitrahmen

Oft liest man einen Absatz und glaubt danach oft alle wichtigen Informationen verstanden zu haben und diese auch langfristig abrufen zu können. In Wahrheit wird bei der Aufnahme neuen Wissens in der Regel weder ein 100%-iges Verständnis noch eine 100%-ige Erinnerung erreicht.

Meist erinnert man sich an den Stoff der Anfangs- und Endphase einer Lerneinheit besser als an die Informationen des mittleren Teils. Außerdem fällt das Erinnern an Dinge die durch Besonderheiten auffallen bzw. wirklich einmalig sind leichter. Auf diesem diesem Effekt beruht auch das effektivere Erinnern durch eine fantasievolle und lebhafte Verknüpfung, durch die Informationen in neue Zusammenhänge gerückt werden und das Gehirn realisiert, dass die Informationen von bekannten Mustern abweichen sie sozusagen weiterleitet.

Um sich neues Wissen wirklich anzueignen und sich so auch wieder in Erinnerung rufen zu können, ist neben der bewussten Aufnahme der Informationen daher auch die anschließende Wiederholung essentiell. Das richtige Wiederholen wirkt dem Vergessen entgegen, denn je länger man mit der Wiederholung wartet, desto mehr wird auch wieder vergessen! Für Schüler bedeutet das, den am jeweiligen Schultag durchgenommenen Stoff noch am selben Tag zu wiederholen (bspw. am Heimweg in den öffentlichen Verkehrsmitteln – so wird nicht ur weniger vergessen, sondern man spart auch gleichzeitig Lernzeit).


Es gilt die Regel: Umso früher gelerntes wiederholt wird, desto weniger wird davon vergessen!


Beim Wiederholen ist es wichtig konzentriert bei der Sache zu sein, denn auch Informationen die täglich wahrgenommen und mit denen häufig gearbeitet wird, werden nicht automatisch abgespeichert (wie z.B. die Anordnung der Keyboardtasten). Ein entscheidende Faktor ist, sich auch beim Wiederholen auf das zu merkende zu konzentrieren!


[zum Index]


Tipps


[zum Index]


Rythmus

Das menschliche Gehirn ist in der Lage, für etwa 20 bis 50 Minuten ein relativ hohes Niveau an Erinnerungsfähigkeit aufrechtzuerhalten. Bedenken sollte man auch immer, das Wiederholen wesentlich effektiver ist – d.h. schneller und auch einfacher - als den Stoff erneut zu Lernen.

Die optimalen Intervalle in denen wiederholt werden sollte um die Informationen im Langzeitgedächtnis zu behalten, sind von vielen verschiedenen Faktoren abhängig. Unter anderem besonders von der Art und dem Inhalt der zu lernenden Informationen. Je öfter der Lernstoff (aufmerksam) wiederholt wird umso wahrscheinlicher ist es, das er auch lange Zeit im Gedächtnis gespeichert bleibt.


Empfohlene Intervalle zum Wiederholen sind ...


[zum Index]