Bares Geld Sparen
- bei Versicherungen

Inhaltsverzeichnis


  1. Versicherungen (Einleitung)


  1. beim Einkaufen im Internet
  2. bei Fabrikverkäufen,
    Ausschussware
    oder Outlet-Centern
  3. Flohmärkte, Schlussverkäufe
    und Secondhand

  1. durch Gegenüberstellung der
    Einnahmen : Ausgaben
  2. durch allgemeine Tipps beim Einkaufen
  3. beim Einkaufen von Lebensmitteln


  1. Energie und Ressourcen Sparen
  2. Sparen - Gesamtinhaltsverzeichnis

Versicherungen

Siehe auch: Kostenvergleiche (Anbieter und Portale)


Einleitung

Weil es inzwischen so viele Versicherungsgesellschaften gibt, sind auch mehr Preisvergleiche nötig um den günstigsten Preis zu finden. Hinzu kommt, das der Versicherungsbeitrag oft von vielen unterschiedlichen Faktoren abhängig ist und die Summe so oft nicht pauschal berechnet werden kann.

Der einfachste Weg die wichtigsten Versicherungen zu vergleichen ist der übers Internet – es gibt spezielle Webseiten auf denen man durch Eingabe aller relevanten Daten, den zu zahlenden Betrag nach günstigstem Angebot sortiert erhält (der genannte Preis setzt meist einen Abschluss der Versicherung übers Internet voraus).


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Notwendige und unnötige Versicherungen


  1. Notwendige Versicherungen: Krankenversicherung und Privathaftpflichversicherung
  2. Empfehlenswerte Versicherungen: Berufsunfähigkeitsversicherung und Auslandskrankenversicherung (nach Bedarf; die Krankenversicherung kann mit dieser erweitert werden)
  3. Eine Überlegung wert: Haushaltsversicherung, Er- und Ablebensversicherung, Unfallversicherung (nur sinnvoll wenn man nicht berufstätig ist)
  4. Eher sinnlos: Private Arbeitslosenversicherung (zu teur das zuwenig Rendite), Private Pensionsversicherung (meist schlechte Bedingungen und unvorhersagbare Kosten), Versicherung für Reisegepäck (mit vielen Einschränkungen behaftet)



Berufsunfähigkeitsversicherung

Neben der Kranken- und Privathaftpflichversicherung wird eine Berufsunfähigkeitsversicherung meist unbedingt empfohlen, besonders für Singles und junge Paare. Diese sollte möglichst früh abgeschlossen werden, da die Beitragssätze niedriger sind umso jünger man ist und sobald eine chronische Erkrankung auftritt, wird man von keiner Versicherung mehr akzeptiert.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung kann entweder für sich alleine oder in Kombination mit anderen Versicherungen wie bspw. einer Er- und Ablebensversicherung abgeschlossen werden. Neben dem genauen Preisvergleich und dem Lesen des kleingedruckten, gibt es einige Punkte auf die vor einer Unterschrift geachtet werden sollte. Genauere Informationen: Wikipedia


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Einsparungsmöglichkeiten

  1. Bei einer Haushalts-/Hausratversicherung die Versicherungssumme realistisch ansetzen da man sonst unnötig mehr zahlt.
  2. Bei einer privaten Haftpflichtversicherung kann auch der Partner (auch bei eheähnlichen Gemeinschaften) mit in den Vertrag aufgenommen werden. Im Falle das zwei private Haftpflichtversicherungen bestehen, sollte die zuletzt abgeschlossene gekündigt werden.
  3. Bei einer Risikolebensversicherung gibt es für Nichtraucher einen speziellen Nichtraucherrabatt - dieser senkt den Betrag wesentlich.
  4. Alle Versicherungen sollten einmal im Jahr überprüft werden – gibt es neue Tarife und Rabattmöglichkeiten, kann ggf. Geld gespart werden. Auch bei der eigenen versicherung kann man durch simples nachfragen oft Geld sparen (das funktioniert auch bein Stromanbietern - siehe auch: Stromkosten Sparen.



Zahlungsweise

Ein wichtiger Faktor für den Preis ist die Zahlungsweise – am meisten kann bei einer jährlichen Zahlung gespart werden, halbjährlich, vierteljährlich oder monatlich erhöhen den Preis jeweils wobei die monatliche Zahlung am teuersten kommt. Um sicher zu stellen das zum Bezahlen der Versicherungen genug Geld am Konto ist, alle jährlich bezahlten Versicherungen zusammenrechnen und durch 12 Teilen – diesen Betrag jeden Monat auf ein Sparbuch einzahlen, sodass bei Fälligkeit der Zahlungen das Geld aufs Konto überwiesen werden kann.


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Kfz-Versicherung

Siehe auch: Kostenvergleiche


Bei einem Kraftfahrzeug kommt niemand um eine Pflicht-Versicherung herum - diese soll jeden entschädigen dem unverschuldet, durch Fahrlässigkeit oder Missgeschick eines anderen Autofahrers, Schaden entstanden ist.

Neben der gesetzlich vorgeschriebenen Haftpflicht, gibt es auch die freiwillige Kaskoversicherung: Damit ist auch das eigene Auto gegen Schäden versichert, z.B. in einer Teilkasko gegen Diebstahl und Hagel oder einer Vollkasko bei der jegliche, auch selbstverschuldete Beschädigungen, versichert sind.


Versicherungskosten vergleichen


... geht am einfachsten im Internet (siehe auch: Kostenvergleiche)


  • Die Versicherungskosten sind der größte Kostenfaktor. Auch darauf achten ob die Versicherung spezielle Rabatte anbietet, bspw. für Garagenwagen, Personen über 25, Frauen oder Wenigfahrer - so lässt sich der Beitrag oft erheblich senken. Ergibt sich die Möglichkeit das Fahrzeug als Zweitwagen anzumelden, senkt das die Kosten ebenfalls deutlich.
  • Oft kann über das Telefon mit den Versicherungen über den Beitrag verhandelt werden – sobald man erwähnt das ein anderer Versicherer ein besseres Angebot gemacht hat, zeigen sich die Mitarbeiter oft kooperativ und machen einem ein besseres Angebot!


Tipp: Die Autoversicherung sollte einmal im Jahr (rechtzeitig vor der Wechselfrist) überprüft werden – neue Tarife und Rabattmöglichkeiten bergen Sparpotenzial und oft muss dazu nicht einmal die Versicherung gewechselt werden (Nachfragen).

Fahrer-Risiko

  • Weiteren Einfluss auf die Versicherungsprämie hat das „Fahrer-Risiko“ – dieses wird von Versicherungen mir der so genannten Bonus-Malus Regelung (Österreich) oder dem Schadenfreiheitsrabatt (Deutschland) festgesetzt und gegebenenfalls mit Rabatten vergolten. Mit jedem unfallfreien Jahr wird die Einstufung besser und die Prämie früher oder später auch niedriger.
  • Bei einem Versicherungswechsel erfragt der neue Versicherer beim alten die Anzahl der schadenfreien Jahre und Schäden des Vorjahres und errechnet aufgrund seiner eigenen Tarifbestimmungen die Stufe. Ein Wechsel kann daher auch Vorteile haben.

Motorleistung und Typklasse

  • Ein wesentlicher Faktor für den Versicherungspreis ist auch die Motorleistung des Kraftfahrzeugs: Je höher die PS/kW umso mehr muss bezahlt werden.
  • Eine weiterer wesentlicher Faktor für die Höhe der Versicherungssumme ist die Typklasse des Autos: Mit dieser legen die Versicherungen jedes Jahr einheitlich fest, welche Automodelle welches Unfallrisikoklasse haben.

    • Die Klasse (d.h. das Schadenrisiko) ergibt sich dabei aus der Höhe verursachter Schäden (Unfallzahlen) des jeweiligen Modells – umso mehr desto höher wird auch die Prämie. 25 ist die höchste (teuerste) Typklasse der Haftpflicht, 10 die niedrigste (billigste) ist fast ausschließlich bei Oldtimern zu finden.

      Das liegt wohl daran, das die Fahrer solcher Autos eher wenig fahren und wenn sehr vorsichtig.

    • Besonders bei Fahranfängern beliebte Automodelle, d.h. solche die in Anschaffung (gebraucht) und Wartung billig kommen, haben meist eine hohe Typklasse (weil junge Fahrer verhältnismäßig mehr Unfälle verursachen als andere Verkehrsteilnehmer).
    • Modelle mit mäßiger Motorleistung haben fast immer eine günstige Typklasse - aber auch teure Fahrzeuge mit vielen PS können günstig eingestuft sein da erstens nur relativ wenige ein solches Auto besitzen und zweitens die Fahrer meist nur wenig Schäden verursachen.

      Zwar wird die Typklasse jedes Jahr neu festgesetzt, jedoch ändert sich bei den meisten Modellen nichts.

Rabatte

Bei Kfz-Versicherungen gibt es auch immer diverse Rabatte: ab 25 Jahren, Weiblich, Garagenfahrzeug, Wenigfahrer, Zweitwagen, Selbstbehalt, Beschäftigung im öffentlichen Dienst usw. Grundpreise und gewährte Rabatte sind bei allen Versicherungen unterschiedlich.

Zahlungsweise

Bei jährlicher Zahlung ergeben sich gegenüber einer viertel- oder halbjährlichen Zahlung finanzielle Vorteile.


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