Wasserhärte

Inhaltsverzeichnis


  1. Wasserhärte, Wasserenthärter - Weiche Wäsche


  1. Textilien - Index

Siehe auch: Wasserhärte und Kalk | Alternativen zum Weichspüler

Wasserhärte, Wasserenthärter - Weiche Wäsche

Siehe auch: Wasserhärte - Entstehung und Beseitigung


Kesselstein Der genaue Wert der Wasserhärte kann bei dem örtlich zuständigen Wasserwerk erfragt (manchmal steht sie auch auf der Wasserrechnung) bzw. mit entsprechenden schnelltests annähernd genau ermittelt werden. Wasserenthärtung, d.h. aus hartem Wasser weiches machen, meint das „Maskieren“ (nicht entfernen) der im Wasser gelösten Erdalkali-Kationen Ca2+ und Mg2+, welche die Waschwirkung aufgrund der Bildung von Kalkseifen reduzieren und Kesselsteinablagerungen in Rohrleitungen und auf Geräteteilen verursachen können.

Die „Entkarbonisierung“ (Teilenthärtung statt Vollenthärtung) bezeichnet das absenken der Carbonathärte.

Enthärtetes Wasser ist nicht dasselbe wie destilliertes bzw. demineralisiertes /vollentsalztes Wasser (VE-Wasser).

Handelsübliche Waschmittel enthalten i.d.R. einen Wasserenthärter – dieser ist für hartes Wasser bis zu 168 mmol/l (30° dH) ausreichend, bei einem Härtegrad darüber muss zusätzlicher Wasserenthärter beigemengt werden.


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Zur Enthärtung von Wasser gebräuchliche Chemikalien (Verbindungen) sind

Siehe auch: Alternative Weichspüler


  • Zeolithe (Zeolith A) das in den meisten Waschmitteln enthalten ist.
  • Schichtsilikate die statt Zeolithen eingesetzt werden.
  • Anion der Citronensäure (Citrat); Teilweise als Phosphat Ersatz
  • EDTA (Ethylendiamintetraessigsäure bzw. Ethylendiamintetraacetat) und NTA (Nitrilotriessigsäure)
  • Polyacrylsäure (kurzkettig) als Ersatz für Phosphate
  • Triphosphate wurden früher verwendet, verursachen aber eine Überdüngung von Gewässern.


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Faktoren für weiche Wäsche

Siehe auch: Trocknen von Wäsche | Weichspüler und Alternative Weichspüler


  1. Ein wichtiger Faktor für weiche Wäsche ist die Wasserhärte und die damit verbundene/in Zusammenhang stehende Dosierung des Waschmittels. Bei weichem Wasser wird weniger Waschmittel benötigt als bei hartem. Zuviel Waschmittel kann nicht komplett aus der Wäsche gespült werden, bei zuwenig bildet sich Kalkseife – beides macht die Wäsche härter.
  2. Die Trommel sollte nie zu voll gemacht werden um zu gewährleisten, das die gesamte Wäsche gut durchspült wird. Siehe auch: Waschmaschinenbeladung
  3. Das trocknen im Wäschetrockner ergibt ebenfalls weichere Wäsche. Tipp: Wird die Wäsche noch leicht feucht entnommen und gleich gebügelt, fällt die Arbeit wesentlich leichter als bei trockener Wäsche!
  4. Als Alternative zu einem Wasserenthärter bzw. Weichspüler, kann der Waschlösung auch etwas in Wasser gelöste Citronensäure, Essig oder Salz zugesetzt werden (siehe: Alternative Reinigungsmittel und Weichspüler).
  5. Gibt es die Möglichkeit Regenwasser zum Waschen zu nutzen sollte das genutzt werden - Regenwasser ist deutlich weicher als herkömmliches Leitungswasser. Daraus ergeben sich folgende Vorteile: Die Zugabe von Waschmittel oder Enthärter kann rund um 1/3 verringert werden - das spart Geld und entlastet die Umwelt; außerdem werden so Probleme mit Verkalkungen an den Heizstäben verringert.
  6. Wäsche die unter permanentem Luftzug trocknet, wird wesentlich weicher als bei stehender Luft in geschlossenen Räumen! Sollte das nicht möglich sein, sollte die Wäsche vor dem zusammenlegen (sofern sie nicht ohnehin gebügelt wird) etwas gebeutelt bzw. gestreckt werden.


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