Lackschutz - Einleitung

Inhaltsverzeichnis


  1. Wissenswertes
    zur Anwendung von Autolackschutz
  2. Lackreinigungsknete

  1. Politur - Vorwort
  2. Poliermaschinen

  3. Autowachs - Einleitung

  1. Lackpflege - Vorwort

  2. Autoschutzfolien

  3. Autopflege Begriffe

Wissenswertes zur Anwendung von Autolackschutz


  1. Bereits die Tages- und Jahreszeit sowie der Ort an dem gearbeitet wird, haben Einfluss auf das Ergebnsi. So können viele (gerade hochwertige) Produkte bei zu hohen bzw. zu niedrigen Temperaturen nicht oder nur schlecht verarbeitet werden, da sie sonst zu schnell bzw. zu langsam ausdünsten.

    Und das Wetter selbst natürlich auch: Regen, hohe Luftfeuchtigkeit und niedrige Temperaturen stören viele Produkte vielleicht nicht, andere hingegen werden dadurch stark beeinflußt.

  2. Auch die Zeifenster in denen gearbeitet wird, sollten vorher bedachtt werden: So ist es unvorteilhaft wenn nach dem Polieren eine hohe Temperatur und Luftfeuchtigkeit herrscht und man eigentlich vorhatte das Wachs aufzutragen.
  3. Der Lack sollte weder zu kühl noch zu warm sein, das Dach bspw. kann Kälte oder Wärme lange speichern und im Motrorraum des kurz zuvor gelaufenen Motors staut sich die Hitze und das aufgetragene Pflegemittel kann nur ungleichmäßig ablüften. Selbst heiße Bremsen können Probleme verursachen …
  4. Das sehr gründliche Abwischen einer Politur ist ebenfalls eine Notwendigkeit – umso weniger Poliermittelreste am Lack verbleiben, desto weniger muss chemisch entfernt werden.
  5. Viele Precleaner oder Detailer alleine können oft nicht alle Politurrückstände beseitigen, hier ist dann ggf. eine Autowäsche von Nöten. Isopropylalkohol (IPA) kann auch nicht jedes Trägerflüssigkeit aufspalten (bspw. je nachdem ob die Flüssigkeit auf Alkohol oder Petroleum basiert), sodaß die Rückstände nur herumgeschoben werden.
  6. Precleaner: Nicht mehr nehmen als auf einer bestimmten Fläche zu bearbeiten möglich ist (Faustformel etwa 40x40 cm), aber dennoch so viel wie benötigt wird um die Fläche so glatt wie möglich zu bekommen. Das richtige Pad für den jeweiligen Lack und Precleaner und vor allem die richtige Anwendung desselben (richtiger Druck und Arbeitsgeschwindigkeit) sind ebenfalls wichtig.
  7. Alles zusammen oder für sich, beeinflußt die Standzeit sowie das Auftragen bzw. Abnehmen von Wachs und spiegelt sich schlußendlich in hoffentlich perlenden oder gut abfließenden Flüssigkeiten am Lack.


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Lackreinigungsknete

Siehe auch: Handwäsche


Die so genannte Lackreinigungsknete ist eines der wichtigsten Utensilien für die wirklich perfekte Autowäsche!

Der Hauptzweck dieser Reinigungsknete besteht darin, festsitzende Verschmutzungen (egal ob Baumharz, Fliegenreste oder Teer) in der Lackoberfläche zu lösen und zu absorbieren. Lackreinigungskneten gibt es in verschiedenen Ausführungen: harte und weiche, aggressive und feine, usw. In der Regel reicht eine milde und weiche Knete aus um sämtliche Verschmutzungen zu entfernen.

Welche Knete einem selbst am besten dient, sollte jeder für sich entscheiden.

Zur Lagerung sollte die Knete idealerweise in der (falls bestellt) mitgelieferten Kunststoffbox aufbewahrt werden. Um das ankleben der Knete am Boden der Box zu verhindern, einfach etwas Detailer auf die Knete sprühen.


Die Knete sollte jedenfalls während (und vorallem auch vor) dem Knetvorgang in warmes Wasser gelegt werden – so wird sie weicher und kann dadurch leichter verarbeitet werden - und das Risiko feine Kratzer zu verursachen wird minimiert.

Um Kratzer bei der Reinigung mit der Knete zu vermeiden, muss jedenfalls ein Gleitmittel verwendet werden – dazu gibt es verschiedene Ansätze bzw. Methoden, bspw.:


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Anwendung


  1. Zuallererst sollte das Fahrzeug gewaschen werden, um alle losen Verschmutzungen rückstandslos zu entfernen.
  2. Anschließend kann das Auto getrocknet werden, allerdings kann das verbliebene Wasser auch einfach als zusätzliches Gleitmittel genutzt werden.
  3. Nachdem die Lackreinigungsknete einige Minuten in einem warmen Wasserbad liegend eingeweicht wurde und das Gleitmittel vorbereitet ist, kann es auch schon losgehen. Um die zu beseitigenden Verunreinigungen gezielt zu erfühlen, mit den nassen Fingern über den Lack fahren.
  4. Einige Spritzer des Gleitmittels direkt auf die zu reinigende Stelle geben und dann die Knete sanft und ohne Druck! mit überlappenden Bewegungen über den Lack gleiten lassen. Währenddeßen regelmäßig Gleitmittel aufsprühen.
  5. Nach der Behandlung zur Kontrolle mit den nasen Fingern nochmals über die Stelle fahren – wenn die Verunreinigung beim ersten Durchgang nicht entfernt wurde, den Knetvorgang einfach wiederholen.
  6. Sobald die Knete schmutzig wirkt, diese gut durchkneten um die Verschmutzungen ins innere des Materials zu pressen.
  7. Wurde eine Shampoo-Wasser Mischung als Gleitmittel verwendet, sollte das Auto anschließend noch einmal gewaschen bzw. nur mit klarem Wasser abgespritzt werden. Wurde indes ein Detailer-Wasser Gemisch verwendet, reicht es das verbliebene Gleitmittel mit einem Mikrofasertuch aufzunehmen – natürlich kann es stattdeßen ebenfalls nur mit klarem Wasser abgewaschen werden.


Wenn nach dem Kneten Kratzer auftreten, könnte die Ursache dafür sein das


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