Auto - Wartung und Reparaturen

Inhaltsverzeichnis


  1. Arbeitsschutz
  2. Reparaturkosten einsparen

  3. Lackschäden
  4. Smart Repairs
  5. Autobatterie (Starthilfe)

  6. Zündkerze

  1. Reifen

  1. Motoröl
  2. Klimaanlage

Arbeitsschutz

Im gewerblichen Bereich ist der Arbeitsschutz gesetzlicher Standard, im Privaten Bereich ist er aufgrund von Übereifer und Selbstüberschätzung ein in der Regel vernachlässigtes Thema.


Staubmaske Warnschild Viele Autopflegeprodukte bergen bei falscher bzw. unvorsichtiger Anwendung Gesundheitsrisiken und sind manchmal gar nicht für einen Einsatz im Endkundenbereich vorgesehen. In der Regel gibt es für Pflegemittel immer Sicherheitsdatenblätter der Hersteller,welche über mögliche Gefahren ihrer Produkte informieren.

Als Beispiel sei die Politur mit einer Poliermaschine genannt: In einer unzureichend belüfteten Umgebung wie einer Garage, wird der bei der Arbeit entstehende Staub ohne einen passenden Atemschutz eingeatmet. Oder die durchaus beträchtliche Lärmbelastung durch einige Poliermaschinen, die sich negativ auf das Gehör auswirken kann - Gehörschutzstöpsel oder Kapselgehörschutz (“Micky Mäuse“) beugen dem vor. Für eine Beschreibung sowie Abbildungen siehe Wikipedia

Auch flüssige Reiniger bergen Gefahren: Wenn diese ausgasen können die Dämpfe zu Benommenheit und anderen, auch längerfristigen Gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Bei den meisten Reinigern sollten zur Vermeidung von Hautkontakt außerdem Latexhandschuhe oder besser Handschuhe aus Nitril (diese sind säurebeständiger) getragen werden, um mögliche Reaktionen durch Kontakt-Allergien zu vermeiden.

Auch das tragen einer Schutzbrille ist oft ratsam, da schnell etwas ins Auge spritzen und so zu Verätzungen der Hornhaut führen kann. Neben der oben erwähnten und erschwinglichen Sicherheitsausstattung, sollte generell immer auf eine ausreichende Belüftung im Arbeitsbereich geachtet werden! Siehe auch: Raumluftwechsel


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Reparaturkosten einsparen

Ein regelmäßiges Service in einer Fach- oder Vertragswerkstatt beugt größeren Schäden vor.

Folgendes sollte regelmäßig selbstständig kontrolliert werden:


Bei kostspieligen Reparaturen sollte eine zweite Meinung eingeholt werden, am besten bei einem Automobilklub, um sicher zu stellen dass die Werkstatt ehrlich ist!


Ersatzteile

Für die Reparatur eignen sich meist auch günstigere Ersatzteile anstelle der oft wesentlich teureren Markenware (bis zu 70%), sofern diese den technischen Anforderungen genügen – oft sind diese Qualitativ sehr nah am Original des Markenherstellers. Weil Werkstätten in der Regel eher Interesse daran haben teurere Teile zu verkaufen, kann man dort auch keine Hinweise auf mögliche Einsaprungen erwarten. Zuvor sollte mit der Werkstatt geklärt werden, ob diese auch dazu bereit sind Teile von fremden Herstellern einzubauen.

Auch die Reparatur eines schadhaften Bauteils kann sich oft noch lohnen – entweder selbst durchgeführt oder durch den Hersteller selbst (vorher telefonisch abklären). Gerade bei teuren Bestandteilen wie dem Getriebe, der Lichtmaschine, einem Motorsteuergerät oder dem Turbolader, kann sich der Aufwand lohnen.

Egal ob das schadhafte Teil einer Generalüberholung oder einer Instandsetzung bedarf, in der Regel kann im Vergleich zu einem Tausch so ein größerer Betrag eingespart werden.


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Lackschäden

Siehe auch: Abkleben


Beim Ausbessern von Lackschäden steht am Anfang die Frage nach der richtigen Farbe, dem Farbcode des Autos. Die Hersteller nutzen unzählige verschiedene Farben für die unterschiedlichen Fahrzeugtypen, schon ein minimales Abweichen vom Originalton kann sich daher optisch absetzen.

Der Farbcode des jeweiligen Autos, findet sich gewöhnlich auf einer am Fahrzeug befestigten Metallplakette – je nach Automarke an einer bestimmten Position: bspw. im Frontmittelteil, am linken oder rechten Seitenteil des Motorraums, am Kofferraumboden, am Heckblech oder am B-Türholm.

Farbcode beziehungsweise die Position der Plakette, sind normalerweise nicht in den Fahrzeugpapiere vermerkt. Jedoch finden sich im Internet diverse Portale, wo umfangreiche Farbcode-Listen für die verschiedenen Hersteller und Modelle und oft auch die Position der Plakette bei den verschiedenen Modellen angegeben sind.


Um auch wirklich die Originalfarbe zu erhalten, sollten bei einer Lackbestellung neben dem Farbcode auch Fahrzeughersteller und -typ, das Baujahr des Autos und die Farbbezeichnung (bzw. eine möglichst genaue Beschreibung) angegeben werden.

Eine Ausnahme bilden Autos der Marke Ford: Diese haben keinen Farbcode für den Autolack sondern eine so genannte XSC-Nummer, die sich durch die im Fahrzeugschein vermerkte Fahrgestellnummer ermitteln lässt. Mit der Fahrgestellnummer kann ein beliebiger Ford-Händler die richtige XSC-Nummer ermitteln, mit welcher schließlich der Lack geordert werden kann.

Als RAL-Farbe bezeichnet man normierte Farben, die in zwei Arten eingeteilt sind: Das Farbregister RAL 840-HR mit matter Oberfläche und das Farbregister RAL 841-GL mit glänzender Oberfläche. Siehe: Wikipedia: RAL-Farben


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Smart Repairs

ist der Sammelbegriff für verschiedene Reparaturmethoden, die zur Behebung von kleinen Schäden an Kraftfahrzeugen zum Einsatz kommen. Die Kosten von Smart Repairs sind dabei geringer als bei den herkömmlich verwendeten Verfahren.


Solche Techniken sind bspw.