Nützlinge

Insekten (Insecta)

Inhaltsverzeichnis

  1. Gemeiner Ohrwurm (Forficula auricularia)
  2. Netzflügler (Neuroptera)

  3. Blumenwanzen (Anthocoridae)

  4. Hautflügler (Hymenoptera)


Insekten
(Insecta)


Ohrwürmer (Dermaptera) / Eigentliche Ohrwürmer (Forficulidae)


Der Gemeine Ohrwurm (Forficula auricularia) ist die bedeutendste Art. Gemeiner Ohrwurm

Im Obstbau spielen Ohrwürmer eine wichtige Rolle als Fressfeinde der Blutlaus (Eriosoma lanigerum) - pro Nacht werden 50 bis 120 Stück gefressen.

Gibt es jedoch keine Läuse mehr können Ohrwürmer zu Schädlingen werden, da sie dann vor allem weiches Pflanzenmaterial wie Blüten oder überreifes Obst fressen.

Siehe auch: Wikipedia


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Netzflügler

(Neuroptera; früher Planipennia) Die Netzflügler sind eine Ordnung der Insekten und werden auch Hafte genannt. Insgesamt sind von ihnen etwa 5500 Arten bekannt, 292 davon aus Europa (ca. 120 davon in Mitteleuropa). Ihr Hauptverbreitungsgebiet sind die Tropen und Subtropen.


Siehe auch: Wikipedia


NÜTZLING SCHÄDLING

Florfliegen

(Chrysopydae)

Als Imago ernähren sie sich meist nur von Nektar oder Honigtau (nur einigen Arten ernähren sich räuberisch).

Die Larven ernähren sich alle räuberisch-polyphag und werden auch als Blattlauslöwen bezeichnet
(wie auch die Larven der Taghaften).

Siehe auch: Wikipedia

Blattlaus

Gemeine Florfliege

(Chrysoperla carnea)

Von der Larve werden 200 – 500 Läuse pro Entwicklungsstadium gefressen.

Siehe auch: Wikipedia

Blatt-, Schild-, Schmier- und Wollläuse,
Raupen, Spinnmilben, Thripse

Grünes Perlenauge

(Chrysopa perla)

Die Larve frisst bis zu 1000 Blattläuse pro Entwicklung. Auch das Imago (geschlechtsreife Insekt) lebt räuberisch.

Blattläuse

Taghafte

(Hemerobiidae)

Taghafte sind als Larven sowie auch als erwachsene Tiere räuberisch und ernähren sich hauptsächlich von Blattläusen.

Die Larven (die auch als Blattlauslöwen bezeichnet werden) haben gut entwickelte Schreitbeine und auffällig gekrümmte Mundwerkzeuge, mit denen sie rund 20 Blattläuse pro Tag fressen.

Siehe auch: Wikipedia

Blattläuse


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Wanzen (Heteroptera) / Blumenwanzen (Anthocoridae)


Orius insidiosus
NÜTZLING SCHÄDLING

Anthocoris nemorum

Birnblattsauger, Blattläuse (in allen Stadien), Gallmückenlarven,
Käferlarven und -puppen, kleine Raupen, Spinnmilben

Orius majusculus

Kalifornische Blütenthripse (Erwerbsgartenbau)


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Hautflügler

(Hymenoptera)

Holzwespen-Schlupfwespe (Rhyssa persuasoria) Die Hautflügler sind eine Ordnung der Insekten, die zusammen mit den Käfern, den Schmetterlingen und den Zweiflüglern eine der vier „megadiversen“ Insektenordnungen mit weit über 100.000 beschriebenen Arten bilden. Zu den Hautflüglern zählt die Mehrzahl der eusozialen Insektenarten, welche Insektenstaaten bilden.

Wegen ihrer Bedeutung für die Pflanzenbestäubung (Bienen), ihrer Dichte und Biomasse in zahlreichen Ökosystemen (Ameisen) und ihres oft populationsbegrenzenden Einflusses auf alle anderen Insekten (Legimmen), sind Hautflügler eine ökologische Schlüsselgruppe mit entscheidender Bedeutung für Struktur und Funktion fast aller terrestrischen Ökosysteme.

Legimmen und Stechimmen (Aculeata) zälen zur Unterordnung der Taillenwespen (Apocrita) aus der Ordnung der Hautflügler. Legimmen umfassen unter anderem die Brackwespen, Gallwespen, Zehrwespen und Schlupfwespen. Die Schlupfwespen (Ichneumonidae) bilden in Mitteleuropa die artenreichste Familie der Hautflügler und haben im Obstbau und Forst eine wichtige Bedeutung, da sie Raupen, Fliegen-, Blattwespen- sowie Käferlarven parasitieren (auch jene die im Holz leben).


Siehe auch: Wikipedia

NÜTZLING SCHÄDLING

Holzschlupfwespe

(Rhyssa persuasoria)

Die Imagines (geschlechtsreife Insekten) legen ihre Eier in das von Larven befallene Holz, die Larve des Nützlings lebt ektoparasitisch von den Holzschädlingen. Siehe Abbildung oben.

Siehe auch: Wikipedia

Holzwespen (Siricidae) und Bockkäfer (Cerambycidae)

Leptomastix dactylopii

Der monophage Endoparasit Leptomastix dactylopii parasitiert die Schädlinge muss aber bereits bei geringem Schädlingsbefall eingesetzt werden, da eine Wirkung sonst erst nach 2 - 3 Monaten zu sehen ist.

Leptomastix dactylopii sollte im biologischen Pflanzenschutz nur gemeinsam mit Leptomastidea abnormis genutzt werden.

Woll- und Schmierläuse, insbesondere die Zitrusschmierlaus (Planococcus citri)

Leptomastidea abnormis

Der monophage (ein sehr enges Nahrungsspektrum) Endoparasit Leptomastidea abnormis parasitiert die Schädlinge.

Leptomastidea abnormis sollte nur gemeinsam mit Leptomastix dactylopii erfolgen.

Woll- und Schmierläuse,
insbesondere die Zitrusschmierlaus (Planococcus citri)

Trichogramma evanescens

Lebensmittelmotten


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